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Seeheim-Jugenheim
CDU Gemeindeverband Seeheim-Jugenheim

Erfolgreicher CDU-Antrag zur Verkehrsberuhigung der Sandstraße

Der CDU-Vorsitzende Jürgen Neipp freut sich, dass in der letzten Sitzung des Ausschuss für Umwelt- und Naturschutz der CDU-Antrag 304/2010 „Verkehrsberuhigende Maßnahmen in der Sandstraße und im örtlichen Bereich der Tannenbergstraße von der Heidelberger Straße bis zum Schuldorf Bergstraße“ die Zustimmung der anderen Fraktionen gefunden hat, nachdem Anwohner in einer Sitzungsunterbrechung die Dringlichkeit verdeutlichten. Ziel des Antrags ist ein 5 Punkte-Plan zur Verkehrsberuhigung in der Sandstraße und den angrenzenden Straßen.
Die Sandstraße und die Tannenbergstraße im Bereich zwischen Heidelberger-Straße und Sandstraße sind Andienungsstraßen für die Sportstätten, das Schuldorf Bergstraße, das Seniorenheim, eine Gaststätte, den Jugendtreff, die Werkstatt Sonne, die kommunale Kindertagesstätte, die lnternationale Preschool, die lnternationale Schule sowie die Postagentur. Beide Straßen sind in Stoßzeiten, insbesondere zu den Öffnungszeiten der Kindertagesstätten und des Schuldorfs, einer hohen Verkehrsbelastung ausgesetzt. Verkehrsuntersuchungen, die im Zusammenhang mit der Planung des potentiellen Neubaugebiets ,,ln der Tränk“ und der neuen Großsporthalle durchgeführt wurden, belegen dies. Hauptsächlich verursacht wird das hohe Verkehrsaufkommen durch Eltern, die ihre Kinder zu den schulischen und vorschulischen Einrichtungen fahren sowie durch Lehrkräfte und Schüler, die möglichst nahe am Schuldorf parken.

Das Schuldorf Bergstraße wird mit dem Ausbau der lnternationalen Schule auf bis zu 2.500 Schüler wachsen. Die verkehrliche Anbindung des Schuldorfs ist bisher an dessen bauliche Entwicklung nicht angepasst worden. ln dem vom Landkreis in Auftrag gegebenen Gutachten ,,Erweiterung Schuldorf Bergstraße – Verkehrliche Erschließung“ aus dem Jahr 2008 heißt es: ,,Aufgrund der zusätzlichen Schüler (wie auch Lehrer) ist eine Erhöhung des durch das Schuldorf induzierten Kraftfahrzeug-Verkehrs zu erwarten.“

Tannenbergstraße und Sandstraße werden zudem durch den landwirtschaftlichen Verkehr belastet, der auf dem Wirtschaftsweg zwischen Sandstraße und der L3103 stattfindet. Zu beobachten ist, dass dieser Weg von einigen Autofahrern seit der Zerstörung der versenkbaren Poller in Höhe des Christian-Stock-Stadions am Morgen und am Abend wieder zunehmend als Abkürzung benutzt wird, um den durch den Berufsverkehr verursachten Rückstau an der Ampelkreuzung Alte Bergstraße/Ludwigstraße zu umgehen. Die Tannenbergstraße wird zudem genutzt, um schneller ohne Ampelschaltung zu den Einkaufsmärkten am Grundweg und an der Friedrich-Ebertstraße zu gelangen oder den morgendlichen Rückstau auf der Heidelberger Straße zu umfahren.

Um eine verkehrliche Entlastung der Sandstraße und eines Teils der Tannenbergstraße zu erreichen, muss die verkehrliche Erschließung des Schuldorfs neu geregelt werden. Weiterhin sollte der Kraftverkehr nicht nur auf die Strecke Tannenbergstraße – Sandstraße konzentriert bleiben, sondern auch zum Teil auf Nebenstrecken verteilt werden. Deshalb ist zu prüfen, ob durch verkehrsplanerische Maßnahmen in diesem Bereich eine verkehrliche Beruhigung bzw. Entlastung erreicht werden kann, erklärt der Fraktionsvorsitzende Sven Holzhauer.
Herr Frau
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