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Seeheim-Jugenheim
CDU Gemeindeverband Seeheim-Jugenheim

CDU-Antrag zur Speicherung von Öko-Strom

Als konstruktiven Beitrag zur Umsetzung der Energiewende in der Region hat die CDU-Fraktion den Antrag gestellt, der Gemeindevorstand möge prüfen, ob im Gemeindegebiet bzw. in der Region, die Errichtung von Pumpspeicher-Kraftwerken zur Speicherung der von lokalen Windkraft- und Photovoltaik-Anlagen erzeugten elektrischen Energie möglich ist.
In dem vom Fraktionsmitglied Dr. Rudolf Bimczok entworfenen Antrag wird ausgeführt, dass die CDU-Fraktion die Beteiligung an dem Projekt „100 Gemeinden für den Klimaschutz“, die Installation zusätzlicher Photovoltaik-Anlagen und die Errichtung von Windkraftanlagen in der Region unterstützt. Allerdings hinkt der Ausbau der erforderlichen Infrastrukturen und neuer Leitungsnetze dem raschen Umstieg auf erneuerbare Energien und dem Ausbau dezentraler Kraftwerke hinterher. Weiterhin erzeugen die „emmisionsfreien“ Anlagen Energie nicht kontinuierlich, sondern tageszeit- und windabhängig. Um eine kontinuierliche und bedarfsgerechte Energieversorgung sicher zu stellen, müssen Möglichkeiten geschaffen werden, überschüssige Energie zu speichern, um sie bei Bedarf zur Verfügung stellen zu können. Es werden verschiedene neue Speichertechnologien diskutiert und erprobt, die aber noch nicht ausgereift sind und geringe Wirkungsgrade aufweisen. Dagegen haben sich Pumpspeicher-Kraftwerke seit Jahrzehnten zur Energiespeicherung bewährt und weisen Wirkungsgrade von bis zu 80% auf.

Rudolf Bimczok: „SPD und Grüne springen bei der Energiewende zu kurz“

„Zwar werden aktuell in der politischen Arbeit in der Gemeinde viele Anträge von Rot und Grün zur Erzeugung von regenerativem Strom diskutiert, aber das ist sehr eindimensional gedacht.“ Schließlich hänge der Erfolg der Energiewende nicht nur von der Produktion, sondern auch vom Transport (den Stromnetzen) und ausreichenden Abnehmern von Energie ab. Rudolf Bimczok weiter: „Fallen auf lokaler Ebene die Abnehmer mangels Nachfrage aus, müssen wir den Strom zwischenspeichern können. Deshalb springen SPD und Grüne bei der Energiewende zu kurz.“

Augenmerk auf Kurzzeitspeicher legen

Fraktionsvorsitzender Hannjo Nawrath sekundiert: „Es ist richtig, dass wir uns neben Wind- und Solarenergie auch den Themen widmen müssen, wie der Strom verlässlich vom Erzeuger zum Verbraucher gelangen kann. Daher macht es aus unserer Sicht Sinn, auch die Speichertechnologien ins Auge zu fassen, um einen Beitrag zur Versorgungssicherheit zu leisten. Wir sollten unser Augenmerk auf die Einheiten richten, die von der Größe her der Stromerzeugung vor Ort und umliegender Gemeinden entspricht. Auf Grund der Topografie unserer Gemeinde mit Höhenunterschieden von über 200 m müssten sich grundsätzlich geeignete Standorte für die Errichtung von Pumpspeicher-Kraftwerken finden lassen. Dabei sollten bestehende Gewässer und Infrastruktur in die Planungen einbezogen und möglichst wenig in das Landschaftsbild eingegriffen werden. Deswegen können gerade kleinere Pumpspeichereinheiten vor Ort einen wertvollen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende leisten.“
Herr Frau
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